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Beat E. Weyeneth

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Künstlerportrait

Beat Weyeneth, Gründer und Vorsitzender der Künstlervereinigung „Arte-Vision-Seeland“ in Lyss/CH, begann seine künstlerische Laufbahn relativ spät. Geboren 1949 und aufgewachsen in Lyss, beschäftigte er sich nach seiner Berufslaufbahn in der Architekturbranche mit Zeichnen und Fotografie, kam jedoch schnell zur Malerei. Zuerst im abstrakten Genre, später dann figurativ, realistisch. Zahlreiche namhafte Künstler/Innen im In- und Ausland begleiteten ihn seither didaktisch und förderten sein Talent in diesem Bereich. Seine eindrucksvollen Arbeiten zeigt er nun regelmässig in Ausstellungen in der Schweiz,  verschiedenen Ländern in Europa sowie in den USA und Asien.

Das Zitat Picassos, „Ein Maler ist ein Mann, der malt, was er verkauft. Ein Künstler dagegen ist ein Mann, der das verkauft, was er malt!“ prägte ihn und seine Einstellung zur Malerei. Ihn reizt das grosse Spektrum an verschiedenen Maltechniken, die es erlauben, seine vielfältigen Eindrücke, Eingebungen, Gefühle und Gedanken auf die Leinwand zu bringen. Er fühlt sich beim Gestalten seiner bildnerischen Kompositionen an keine vorgegebenen Grenzen gebunden. In starken Farbkontrasten und mit einem faszinierenden Spiel von Licht und Schatten gibt er gekonnt menschlichen Physiognomien, Körpern und Kleidung Gestalt und Form. Er ist dabei ein geduldiger und präziser Analyst, der das Motiv reflektiert und kunstgerecht so umwandelt, wie es seinen Empfindungen und seiner Bildsprache entspricht.

Beat Weyeneth’s Menschenbilder lösen eine ergreifende Nähe aus, fesseln uns in einer hypnotisierenden Art; seine Bildkompositionen, sein Duktus und die ausgewogene Balance erzeugen eine beeindruckende Gesamtwirkung. Seine künstlerische Handschrift hat sich über Jahre verfeinert, hin zu einem gestisch-impressionistisch bestimmten Farbauftrag. Die Sujets seiner Arbeiten treten vordergründig mit einer gestalterischen Fülle auf, imponieren durch Detailtreue und ausgesprochen realistischer Natürlichkeit, stehen gekonnt im Kontrast zu seinen Bildhintergründen, die meist entsprechend diffus bleiben. Diese ästhetische Hintergrundbearbeitung, die der Künstler wie kein anderer in ein wunderbares Verhältnis zu der ambivalenten Exaktheit seiner Bildthemen im Vordergrund bringt, ist auffällig und bedeutender Teil der Dramaturgie seiner Arbeiten.

Die Werke sind immer stark von Subjektivität und Privatheit geprägt und wagen sich oft aufgrund der dargestellten Nähe, in die Intimität der abgebildeten Person. Manche Werke sind voller altmeisterlicher Anmutung jedoch in einer modernen, zeitgenössischen Interpretation. Was immer Beat Weyeneth malerisch anfasst, es ist systematisch, spannend und fordert die Synapsen der Betrachter aufgrund der Fülle dessen, was er sichtbar macht. Er gesteht seinen Betrachtern jedoch absolut zu, die Wertschätzung eines Kunstwerkes immer individuell zu sehen. Was für ihn von Wert ist, muss jemand anderem nicht unbedingt etwas bedeuten.

Dem Künstler gelingt es, in seinen Arbeiten und mit seinem überlegenen, unzweifelhaften Stil uns alle mitzunehmen in seine Interpretationswelt und unterstützt damit unsere Sprache der Fantasie. Aber seine Menschenbilder stehen vielleicht für noch mehr! Sie stehen auch für Momente im leben, die keine Worte brauchen.